EDITIVE vergrößert sein Team

Erlangen, 23.04.2021

Personalie
EDITIVE, das Technologie Spin-Off der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), transferiert das erfolgreiche GitHub-Zusammenarbeitsmodell ins Büro. Thomas Brunner ergänzt ab April 2021 als Senior Software-Entwickler das Startup.

Thomas Brunner vergrößert als Senior Software-Entwickler das Entwicklungsteam

Als Senior Software-Entwickler ist Thomas Brunner zum 01. April 2021 neu im EDITIVE Team. Damit gewinnt EDITIVE einen kompetenten Software-Experten, der bereits mit Elohna als Co-Founder eine erfolgreiche Software für die Buchhaltung gelauncht hat. Thomas Brunner hat bereits eine langjährige Erfahrung im Aufbau von Software für SaaS-Lösungen. Bei EDITIVE liegt sein Fokus insbesondere im Ausbau der HD-Diff Technologie sowie in der Planung und Umsetzung neuer Software-Komponenten.

Thomas Brunner Senior Software-Entwickler bei EDITIVE

Everything is connected: EDITIVE’s HD-Diff is the best vehicle for change

EDITIVE wurde im April 2020 an der ersten weltweiten Professorship für Open Source Software von den Partnern Hannes Dohrn, Manuel Guttenberger, Taina Temmen und Prof. Dirk Riehle als Lehrstuhlinhaber gegründet. Neu im Co-Founder Team ist Marius Kreis als Chief Product Officer (CPO).
Das Digital-Startup möchte mit der Produktvision “Das GitHub for Enterprise Collaboration” gleich zwei Nachfragen bedienen: Zum einen entwickelt EDITIVE SaaS-Lösungen, mit der Organisationen die Erstellung und ihre Versionsverwaltung von Dokumenten sowie die Zusammenarbeit in Dokumenten revolutionieren können. Damit muss das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden.
Zum anderen bietet EDITIVE mit der am Lehrstuhl entwickelten HD-Diff Technologie einen Algorithmus für Visuelle Textvergleiche, den es in dieser Qualität am Markt noch nicht gibt. Erstmals sind selbst Verschiebungen und sogar Änderungen in Verschiebungen in Dokumenten erkennbar. Mit dem HD-Diff ist jedes Dateiformat und jede Art von Dokument miteinander vergleichbar.

Thomas Brunner im Interview zu seiner Motivation, ins EDITIVE Team zu kommen

Taina Temmen hat den 32-Jährigen zweifachen Vater, der sich besonders für andere Kulturen und Sprachen interessiert und das Fahrrad als sein favorisiertes Fortbewegungsmittel nutzt, zu seiner Motivation und das was ihn inspiriert, interviewt.

Minimalist. Vegetarian. Stoic. Mindful. Pragmatic. Introvert.

So beschreibt sich Thomas Brunner auf seinem eigenen Blog.

  • Was ist Deine Motivation für EDITIVE? Was hat Dich überzeugt?
    Nachdem ich selbst bereits ein Unternehmen (Elohna GmbH) mitgegründet und erfolgreich aufgebaut habe, war für mich schnell klar, dass ich gerne weiter in jungen Unternehmenskulturen arbeiten möchte. Dieser Drive beim EDITIVE-Team, aus einer wissenschaftlichen Forschung ein Unternehmen aufzubauen, hat mich überzeugt. EDITIVE steht noch vor dem berüchtigtem Product-Market-Fit und hat als kleines Team sehr viele Aufgaben zu lösen. Das klang für mich dementsprechend nach einem herausfordernden Abenteuer. In den ersten drei Wochen bei EDITIVE erlebe ich ein hoch motiviertes, sympathisches Team, das fest an die Vision glaubt, die Art und Weise, wie die Kollaboration mit Dokumenten funktioniert, grundlegend zu verändern.

  • Welchen Pain in der heutigen digitalen Zeit löst das EDITIVE Produkt
    Produkte haben immer dann eine Daseinsberechtigung, wenn sie das Leben vieler Menschen besser oder leichter machen. Und hier setzt EDITIVE an. Die am Lehrstuhl entwickelte HD-Diff Technologie unterstützt den Alltag vieler in der digitalen Zusammenarbeit: Mit EDITIVE wird der Vergleich verschiedener Versionen eines Dokuments so einfach wie nie zuvor.

    Ab sofort ist damit transparent erkennbar, wie sich Dokumente weiterentwickelt haben bzw. bei einem Dokumentvergleich, wo die Unterschiede in Texten liegen. Der HD-Diff Vergleichs-Algorithmus ermöglicht einen Textvergleich so, wie man es sich schon immer gewünscht hat. Man erkennt sofort, welche Textbausteine wie verändert bzw. verschoben wurden. Die Lawine an Änderungshinweisen, wie man sie aus z.B. aus Word kennt, gehören damit der Vergangenheit an. Das ermöglicht eine deutlich produktivere Kollaboration. Die HD-Diff Technologie kann auch genutzt werden, um Änderungen in unbekannten Texten, wie Gesetzestexte, Verträge oder AGB, besser nachzuvollziehen.

  • Worin siehst Du Dein persönliches Ziel für EDITIVE? Und was motiviert Dich im Job?
    Ich bin bereits mit den Kollegen aktiv in die Weiterentwicklung der EDITIVE-App gestartet. Aktuell arbeiten wir an einem großen Launch eines Freemium-Models, mit dem wir viele Anwender für die HD-Diff Technologie überzeugen werden.

    “Done is better than perfect” – ich bin großer Befürworter des gesunden Pragmatismus und der agilen Softwareentwicklung bzw. Arbeitsweise.

  • Du bereist gerne andere Länder und das am liebsten so simpel wie möglich. Was hast Du noch auf Deiner Reiseliste und warum?
    Tatsächlich würde ich aktuell lieber nochmal an Orte, an denen ich schon war, und dann dort weitermachen, wo ich aufgehört habe. Mein halbes Jahr in Peking war nicht annähernd genug, um wirklich viel von China zu sehen. Auch Japan und Südostasien möchte ich mir gerne nochmal genauer anschauen. Das simple Reisen wird mit Kindern vermutlich etwas schwierig. Dennoch freue ich mich schon riesig darauf, meinen Kindern die Welt zu zeigen.

  • Du hast Dich als Anglo-, Sino- und Japanophile beschrieben? Was verstehst Du darunter?
    Ich habe eine Affinität für Sprachen und Kulturen. Durch Mangas kam ich schon früh mit der japanischen Kultur in Kontakt. Über die Jahre hat sich mein Interesse für Japan und Asien deutlich manifestiert. An der TU München habe ich damals wegen Stundenplan-Konflikten angefangen, Chinesisch statt Japanisch zu lernen. Mein Hintergedanke war, mein Wissen der chinesischen Schriftzeichen dann später mal beim Japanisch Lernen nutzen zu können (Das japanische Kanji beruht auf den traditionellen chinesischen Zeichen.). Allerdings hat mich Chinesisch dann komplett fasziniert. Ich habe vier Semester lang Chinesisch-Kurse besucht und bin dann ein Semester an die Tsinghua University nach Peking gegangen. Anschließend war ich für vier Monate in Singapur. Die Liebe für das Englische habe ich während meiner Schulzeit entdeckt. Es ist meine Alltagssprache und die Sprache, in der ich mich am wohlsten fühle. Konsequenterweise erziehen wir unsere Kinder zweisprachig (Deutsch und Englisch), damit sie einen guten Start als Weltbürger haben.

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