Warum Konzerne disruptive Innovationen oft ablehnen

Je mehr wir in den Nachrichten lesen, desto mehr haben wir das Gefühl, dass die aktuellen Geschäftsmodelle dem Untergang geweiht sein müssen. Schließlich kennen wir alle das Beispiel von Kodak.  

Hat Apple tatsächlich die Smartphone Branche disruptiert?

Wird Tesla die Automobilbranche radikal verändern?

Wird es durch Amazon irgendwann keinen Handel mehr geben?

Und werden KI und Roboter die Pflegebranche komplett auf den Kopf stellen, so dass wir hier in 10 Jahren keine Arbeitsplätze mehr haben?

Fakt ist, dass jeder sich momentan gerne mit Disruptionen beschäftigt.
Wikipedia sagt, “eine disruptive Technologie (engl. disrupt – unterbrechen, zerreißen) ist eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung vollständig verdrängt. In der heutigen Zeit, geht es nicht mehr nur um Produkte und Technologien, sondern es geht auch um Prozesse, Systeme, Denkweisen und um ganze Kulturen im Unternehmen.

Warum lehnen dann Konzerne disruptive Innovationen oft ab?

1) Die Unternehmenskultur lässt radikale Innovationen nicht zu.

2) Neue Technologien sind anfangs noch nicht gut genug. Besonders zu etablierten Technologien schneiden sie schlecht ab. So waren die ersten Elektroautos aufwendig zu laden, sehr wenig Reichweite und waren sehr teuer.

3) Anfangs sind disruptive Innovationen nicht rentabel. Neue Märkte bringen nicht die gewohnten Gewinne. Daher wird nur selten auf diese Produkte gesetzt.

4) Oft muss ein komplett neues Geschäftsmodell dazu entwickelt werden.
Dies gefährdet die bestehenden Strukturen. Wenige gehen das Risiko ein, sich selbst zu gefährden.

5) Die Disruption wird als „Kannibalisierung“ betrachtet.

6) KPIs: bestehende KPIs mit denen der Erfolg der eingeführten Technologien gemessen wird, können die disruptiven Technologien nicht richtig erfassen und bewerten sie als nicht erfolgreich.

7) Neue und alte konkurrieren immer um Budget und Ressourcen.
Diesen Kampf gewinnt zumeist das bestehende, erfolgreiche Geschäftsmodell.

Wenn wir aber die positiven Beispiele sehen, wie totgeglaubte große Konzerne sich völlig neu erfunden haben, dann ist es oft gar nicht so schwer disruptive Unternehmenskulturen aufzubauen. Wie aus IBM, der Konzern, der ein einziges Betriebssystem vermarktete, ein Wissensunternehmen neuen Typs wurde. Wie aus Blechkonzernen Mobiltätsanbieter und aus Stromanbietern Smart Energie-Netzwerker wurden.

Wie können Unternehmen disruptive Innovationen intern und extern abbilden?

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