Deutsche Mitarbeiter verwenden lediglich 45 Prozent ihrer Arbeitszeit für ihre Kernaufgaben

Laut einer aktuellen Studie von Workfront entgehen Firmen pro Mitarbeiter wöchentlich zwei Arbeitstage aufgrund fehlender Produktivität für die eigentlichen Kernaufgaben. Die Studie bestätigt somit die globale McKinsey-Studie, die von 40 Prozent spricht. Denn jede Branche ist in einem Wandel; Mitarbeiter und Teams stehen unter ständigem Druck, effizienter und schneller zu arbeiten. Immer mehr Projekte, immer mehr Informationen über Emails, Telefonate und Meetings – alles ist nicht förderlich für eine klare Übersichtlichkeit und fokussiertes Arbeiten. Doch trotz zahlreicher Initiativen haben die Unternehmen noch nicht genug erreicht, um den Mitarbeitern zu helfen, sich auf ihre wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren.

Übermäßige Email-Korrespondenz,  mangelnde Zusammenarbeit und fehlende Prozesse verhindern Kreativität und Entwicklung

3.750 Mitarbeiter aus Deutschland, Holland, USA und UK wurden im “State of Work Report” im Juli dazu befragt. Demnach verwenden die Deutschen lediglich 45 Prozent ihrer Arbeitszeit für ihre Kernaufgaben. Den Rest ihrer Zeit verbringen sie mit übermäßiger Email-Korrespondenz sowie mit unproduktiven Meetings. Weitere Faktoren, die die Unproduktivität fördern, sind fehlende Prozesse für Workflows sowie mangelnde Zusammenarbeit. Diese „verschwendete Zeit“ fehlt für notwendige Informationen und Kreativität, was die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die Entwicklung des Unternehmens am meinsten fördern würde.

Produktivitätsverlust aufgrund von veralteten Technologien in Unternehmen

Auf der gleichen Seite gaben die 750 befragten deutschen Arbeitnehmer an, dass sie stolz auf ihre eigene Arbeit (85%) sind und dass Arbeit für sie mehr bedeutet, als einen Gehaltsscheck dafür zu erhalten (75%). Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass Unternehmen und Mitarbeiter einen zentralen “Purpose” haben, der sie fest in der Gesellschaft verankert. Ebenso ist der Studie zu entnehmen, dass Unternehmen bei ihren Technologieentscheidungen strategischer vorgehen sollten. Obwohl in 2019 europäische Unternehmen laut Workfront umgerechnet mehr als 250 Mrd. Dollar für Initiativen zur digitalen Transformation ausgeben, tragen diese Investments nicht unbedingt dazu bei, dass ihre Mitarbeiter danach produktiver sind.

So gibt jeder Dritte in der Studie an, dass die eingesetzten Technologien dazu eher ihre Produktivität verringert. Und jeder Dritte ist ebenso davon überzeugt, dass sein Produktivitätsverlust auf veraltete Technologien im Unternehmen zurückzuführen ist.

Nach Workfront verdeutlicht sogar die Studie, dass Mitarbeiter jene Vorteile, die eine klug eingesetzte Technologie bringen kann, sehr zu schätzen wissen. 94 Prozent der befragten Deutschen äußerten explizit den Wunsch nach “moderner Technologie” im Job. Ebenso sind 84 Prozent der Meinung, dass Führungskräfte ihre Einstellung zur Technologie überdenken sollen.
Denn fragt man die Mitarbeiter, geben 84 Prozent von ihnen dann, dass Unternehmen heutzutage Chancen verpassen, wenn sie nicht auf moderne Technologien und Workflows umsteigen.

Informationsbeschaffung soll genauso einfach sein wie im privaten Umfeld mit Google oder Amazon

Ebensoviele wünschen sich, dass die Beschaffung von für die Arbeit benötigten Informationen ebenso einfach sein sollte, wie etwa die Suchmaschine Google oder die Online-Plattform Amazon.

Die meisten MItarbeiter wünschen sich einen zentralen Ort, an dem sie alle Projekte im gesamten Unternehmen sehen können, damit sie ihre Projekte besser verstehen und strukturieren können. Fast 70 Prozent gaben dabei an, dass sie nicht über diese Art von Lösung im Unternehmen verfügen.

Es ist an der Zeit, Workflows mit dem gleichen Grad an Prozess- und Technologiekompetenz zu versehen, wie alle anderen wichtigen Geschäftsfunktionen.
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Download der Workfront Studie “State of Work Report

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